|
Die Regionalliga Ost wurde erstmals in der Saison 1959/60 ausgetragen, wobei der Sportclub Eisenstadt eines von 13 "Gründungsmitglieder" war. Als erstes Team durfte sich der Schwechater SC als Meister der Ostliga bezeichnen, der SCE landete auf dem 8. Platz. Die Teams der ersten Saison waren - Wien: Elektra, FC Wien, FC Stadlau, ÖMV Olympia, KSV Ankerbrot; Niederösterreich: Schwechater SC, KSV Ortmann, Voith St. Pölten, ASV Hohenau; Burgenland: ASV Siegendorf, SC Eisenstadt, ASV Neufeld. Heute gilt die Regionalliga Ost, zusammen mit den zwei anderen Regionalligen (West und Mitte) als dritthöchste Leistungsstufe im österreichischen Fußball (in den Anfangsjahren der Regionalligen waren sie sogar die zweithöchsten im Lande).
Seit 1911 wird um die österreichische Meisterschaft gespielt, wobei bis 1937/38 nur Wiener Vereine um den österreichischen Titel spielen durften. Die ersten Bundesländer-Mannschaften in der höchsten Liga waren 1938/39 der Grazer SC, die Amateure Steyr und Wacker Wr. Neustadt. Es dauerte sogar noch bis zur Saison 1964/65 bis mit dem LASK erstmals kein Club aus Wien Meister wurde.
Die Jahre vor den Regionalligen: 1949 wurde die erste Saison der Staatsliga A mit 13 Vereinen ausgespielt und im Laufe dieser Saison wurde festgestellt dass der Auf- und Abstieg sehr kompliziert geregelt war: Der Wiener Landesmeister durfte direkt aufsteigen; die Meister von Niederösterreich, Steiermark und Burgenland ermittelten einen Aufsteiger; der Landesmeister von Oberösterreich, der Sieger der gemeinsamen Meisterschaft von Kärnten und Salzburg und der sieger des Spieles des Vorarlberger und Tiroler Meisters ermittelten einen Aufsteiger. Daher wurde bereits in der darauffolgenden Saison die Staatsliga B gegründet wobei aber nur Vereine aus Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark und Tirol teilnahmen. Die restlichen Landesverbände wurden dann in der Saison 1951/52 in die Staatsliga B eingegliedert. Die burgenländischen Vereine in der Staatsliga B waren Oberwart, Neufeld, Mattersburg und Siegendorf. Neun Jahre nach Einführung der Staatsliga B wurde diese wieder aufgelöst und es erfolgte die Gründung der drei Regionalligen welche den neuen Unterbau der obersten Liga darstellten. 1974 folgte dann die Gründung der 2. Divison und somit wurden die Regionalligen zur dritthöchsten Liga Österreichs (zwischenzeitlich stellte mal die eine, dann die andere Regionalliga den Betrieb ein).
Heuer geht die Regionalliga Ost in ihr 44. Jahr - von denen der SC Eisenstadt 24 bestritt und heuer zum 25. Mal die Freistadt Eisenstadt in österreichs dritthöchster Leistungsstufe vertritt. |